Vorträge und Podiumsdiskussion 2017

Die Vorträge und die Podiumsdiskussion für 2017

Stand: 22.12.16
Weitere Vorschläge können hier eingereicht werden.


Podiumsdiskussion: Verschlanken oder Aufbohren

Ein Streitgespräch mit Stefan Stadler und Viktor Kobilke

Ein vielgehörter Ratschlag an Spieleautoren lautet: „Lass alles weg, was dein Spiel nicht unbedingt braucht.“ Gleichzeitig erfreuen sich hochkomplexe Spiele unter Vielspielern einer großen Beliebtheit. Ein Widerspruch?

Stefan Stadler, Redakteur bei Pegasus Spiele und Viktor Kobilke, Redakteur bei Eggertspiele diskutieren über dieses Spannungsfeld. Soll ich mein Spiel schlanker, eleganter und zugänglicher machen? Oder sollte ich eher die Komplexität erhöhen um den Spielern mehr Möglichkeiten zu eröffnen? Welche Teile meines Spiels fördern eine erwünschte Komplexität und welche sind einfach nur unnötig kompliziert? Wie finde ich auch bei komplexen Spielen zu einer Eleganz und Klarheit der Struktur? Welche Spieler will ich überhaupt ansprechen und wen spreche ich mit welchem Ansatz besser an?

Es moderiert Matthias Nagy.


Vortrag: Ein Spiel in 3 Akten

Ein Vortrag von Daniel Danzer

Guten Spielen wohnt eine Spannungsdramaturgie inne, die starke Parallelen zur bekannten 3-Akt-Struktur aufweist. Diese Struktur wurde vor einigen Jahrzehnten nach der Analyse von Texten aus allen Epochen der Menschheit als Grundstruktur für Storytelling herauskristallisiert und hat sich seitdem immer stärker in Film und Fernsehen durchgesetzt. In diesem Vortrag geht es darum, wie dieses Basis-Werkzeug zum Geschichtenerzählen für das Entwickeln von Spielen fruchtbar zu machen ist. Eine Auseinandersetzung damit lohnt sich auf jeden Fall – und das nicht nur in Bezug auf thematische Spiele, sondern für jedes Spielegenre. Denn langweilige Spiele will keiner von uns. Weder spielen, noch entwickeln.


Vortrag: Was muss der Spieler machen, wenn er an der Reihe ist?

Ein Vortrag von Jürgen Grunau

Versuch eines neuen Ansatzes, Spiele zu kategorisieren in Verbindung mit der Möglichkeit, „Spielprinzipien-Stammbäume“ zu erstellen.

Dieser neue Ansatz zur Spielanalyse bietet auch die Möglichkeit, die Spielprinzipien (Ideen), die in einem Prototyp stecken, dahingehend abzuklopfen, in welche „Schublade“ er gehört und was in der Schublade schon für andere Spiele sind, ob also eine Idee originell genug ist, oder ob sie gar eine neue „Schublade“ begründet.


Vortrag: Erweiterungen – Die Rückkehr

Ein Vortrag von Matthias Nagy

Es gibt sie inzwischen überall. Die Erweiterungen. Die einen Lieben sie und die anderen Hassen sie. Aber warum machen Verlage Erweiterungen? Was ist an ihnen daran wichtig? Welche Gefahren bergen sie? Und was sollte ein Autor bei seinem Design beachten? Wir werfen einen Blick auf die Arten von Erweiterungen und deren vor und Nachteile.


Vortrag: Vertragsprobleme und Fallstricke im Kleingedruckten

Ein Vortrag von Marco Teubner und Christian Beiersdorf

Marco Teubner (Vorsitzender der SAZ) und Christian Beiersdorf (Geschäftsführer der SAZ) stellen kurz unseren Sponsor, die Spiele-Autoren-Zunft, und deren Leistungen vor und gehen dann ausführlich auf Vertragsprobleme und Fallstricke im Kleingedruckten von Lizenzverträgen zu Spielen ein. Dabei berichten sie von Beispielen aus eigener Erfahrung und hoffen, dass die Teilnehmer Problemfälle einsenden, damit sie auch gleich ganz praktisch auf aktuelle Fälle eingehen können. Die eingesendeten Fragen und Problemstellungen werden selbstverständlich anonymisiert behandelt und vorgetragen.

Einsendungen bitte an saz [at] spieleautorenzunft [dot] de
Stichwort: „Weilburg-Verträge“.


Wer auch einen Vortrag machen möchte, melde sich bitte hier.

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