Vorträge, Podiumsdiskussionen und Streitgespräche Die Workshops bieten Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Perspektiven auf unser Berufsfeld kennen zu lernen und sich mit Kolleginnen und Kollegen in Fachdiskussionen zu vertiefen. Die Arbeitsgruppen werden entsprechend dem Teilnehmerinteresse so auf die zwei Workshop-Blöcke verteilt, dass möglichst jede/r an beiden gewünschten Workshops teilnehmen kann.

Dies sind die Workshops, die auf jeden Fall angeboten werden.
Auf der Tagung werden vermutlich zudem noch verschiedene Spontan-Workshops gebildet werden.
Die Anmeldungen zu den Workshops sind nicht bindend und die Teilnehmer können sich noch auf der Tagung umentscheiden.
Die Anmeldungen helfen uns aber die Verteilung der Workshops optimal zu planen, um möglichst vielen Wünschen gerecht zu werden.



Hier ein Überblick über die Workshops:

Anja Wrede

1) Anja Wrede - Warum sind die Kleinen beim Memory ganz groß?

Anhand unterschiedlicher Beispiele aus Theorie und Praxis erarbeiten wir gemeinsam, welche Spielelemente von welchem Alter an geeignet sind. Um entsprechende Begründungen definieren zu können, werfen wir einen Blick in die Erkenntnisse der Entwicklungs- und Sozialpsychologie.

Bei Anja Wrede, geboren 1968, dreht sich in beruflicher Hinsicht fast alles um Spiele. Die Pädagogin hat seit 1995 mehr als 30 Kinder- und Familienspiele veröffentlicht. Darüber hinaus schreibt sie Texte zum Thema Spiel und leitet Seminare. Auch zum Pinsel greift sie immer wieder; einigen ihrer Spiele hat sie selbst das Gesicht verliehen.



Christwart Conrad

2) Christwart Conrad - Spiel-Ende optimieren:

Wie gelingt ein krönender Abschluss?
Der Schluss eines Spiels bleibt in der Erinnerung am stärksten haften. Wie lässt sich absinkende Spannung verhindern, ohne dass das Gefühl einer abgebrochenen Partie entsteht oder dass das Ende konstruiert wirkt?
Mit dem Ziel, ein spannendes und zugleich elegantes Ende für einen konkreten Prototypen (bitte mitbringen!) zu finden, werden geeignete Mechanismen zusammengetragen, analysiert und bewertet.

Christwart Conrad, geboren 1957, entwickelt und präsentiert Großgruppenspiele, ist Spieleautor und rezensiert in der Fachzeitschrift „Spielbox“. Er bietet regelmäßig Spieleseminare an, darunter seit einigen Jahren Seminare in der Akademie Remscheid für Nachwuchs-Spieleautoren. Er ist Gesellschafter der Fachtagung Spieleautoren GbR.



Jens-Peter Schliemann

3) Jens-Peter Schliemann - Motivation beim Spielen:

Was motiviert uns eigentlich zu spielen? Gewinnen natürlich! Als Sieger aus einem Spiel herauszugehen ist eine entscheidende Motivation beim Spielen und orientiert das Verhalten der Spieler hin auf einen Ausgang des Spiels. Gibt es noch andere Motive beim Spielen bzw. „Motoren“ die ein Spiel voran bringen bzw. stimmig fortschreiten lassen? Im Workshop wird versucht vielfältige Motivationen beim Spielen zu bestimmen und ihre Bedeutung einzustufen.

Jens-Peter Schliemann, geboren 1968, ist hauptberuflicher Spieleautor mit einem SpieleErfinderStudio in Köln. Er war der erste Preisträger des von der Jury „Spiel des Jahres“ gestifteten Förderpreises für Nachwuchs-Spieleautoren.



Henning Poehl

4) Henning Poehl - "Bretter, die das Spiel bedeuten" - Möglichkeiten, Spielbretter zu gestalten.

Welche Möglichkeiten, gibt es für einen "Pöppel", sich in seiner Welt (dem Spielbrett) zu bewegen? Wie wirken sich verschiedene Bewegungsmöglichkeiten auf die Entscheidungsmöglichkeiten des Spielers aus? Welche Möglichkeiten hat ein Autor, die Bewegungen eines Pöppels auf dem Brett zu beeinflussen?
Anhand verschiedener Spielbretter sollen Bewegungsmöglichkeiten und beeinflussende Faktoren analysiert werden. Des Weiteren wird versucht, ein sinnvolles System zu entwickeln, nach dem Spielbretter in Typen und Kategorien eingeteilt werden können.

Henning Poehl, geboren 1966, ist nebenberuflicher Spieleautor und Inhaber vom Sphinx-Spieleverlag. Er ist seit 2005 Schatzmeister der Spieleautorenzunft SAZ und Geschäftsführer der Fachtagung Spieleautoren GbR.



Friedemann Friese

5) Friedemann Friese - "Der Weg ist das Spiel"

Es gibt Rennspiele, da liegt das Ziel klar vor Augen, aber was ist mit den aktuellen Spielen wie z.B. Puerto Rico in dem es kein Ziel gibt, welches es zu erreichen gibt, sondern nur die eigenen Situation am Ende mit Siegpunkten gemessen und verglichen wird. Was macht eigentlich Spiele aus (hier hauptsächlich Kommunikationsspiele), wo der Spass und Reiz nicht im Gewinnen, sondern im Spielen liegt.
Ein Workshop über die Analyse verschiedener Spielmodelle und wie wir Autoren den Spieler sicher und auch gut zum Spielziel führen.

Friedemann Friese geboren 1970, ist hauptberuflicher Spieleautor und Inhaber des Verlags 2F-Spiele. Er war Mitveranstalter der Spieleautoren-Workshops im Spielezentrum Niedersachsen in Drübber und ist Gesellschafter der Fachtagung Spieleautoren GbR.