Vorträge, Podiumsdiskussionen und Streitgespräche

Die 1. deutschen Spieleautorentage waren ein voller Erfolg!

Für über 40 Spieleautoren und -autorinnen gaben sie einen Anstoß für eine systematischere Aus- und Weiterbildung. Bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen lernte man die Sichtweisen anderer Spieleautoren kennen.
Diese FACHTAGUNG bot euch die Gelegenheit, Tipps und Tricks auszutauschen, euch innerhalb der Autoren-Szene zu vernetzen und bestehende Kontakte zu vertiefen.

Weltweit sind mindestens 500 Spieleautoren professionell tätig. Dennoch gibt es für den Beruf des Spieleautors kaum Aus- oder Weiterbildungsangebote. Alle Spieleautoren sind Autodidakten und darin mehr oder weniger erfolgreich. Austausch und kollegiale Beratung über Autorenrechte haben erst mit den Spieleautorentreffen in Göttingen und der Gründung der Spieleautorenzunft SAZ begonnen.
Eine Diskussion über Handwerkszeug findet in der Regel sporadisch und zwischen Einzelpersonen statt, ein systematischer Ansatz steht aus. Brauchbare Literatur zum Handwerkszeug von Spieleautoren ist in Deutschland rar, weltweit nur mit viel Forscherdrang zu entdecken.

Bedarf an Aus- und WeiterbildungErste Anläufe, wie die SAZ-Autorenworkshops beim Autorentreffen in Göttingen, das Autorenstipendium der SdJ-Jury, die jährlichen Autorenworkshops im Tagungshaus Drübberholz oder die Vernetzung der Bödefelder weisen den Weg und unterstreichen den Bedarf für entsprechende Aus- und Weiterbildung.

Bei den 1. deutschen Spieleautorentagen handelte es sich nicht um ein grundständiges Ausbildungsangebot, sondern um eine Weiterbildungstagung.

Diese Weiterbildungstagung wird nun mit den 2. deutschen Spieleautorentagen vom 16.- 18.03.2007 fortgesetzt.

Hierzu sind wieder alle Spieleautoren und -autorinnen herzlich eingeladen!

Grundvoraussetzung ist, dass ihr eure Tätigkeit als Spieleautor als professionell auffasst, gleich, ob es sich um eure Haupt- oder eine Nebenerwerbstätigkeit handelt.