Workshops 2012

WORKSHOPS

1) Andrea Meyer: Spieleplag

Häufig betrachten  und bewerten SpieleautorInnen Mechanismen und thematische Elemente anderer Spiele und benutzen die Ergebnisse zumindest teilweise als Grundlage eigener Spielentwicklungen. Die wenigsten von uns aber kennzeichnen solche Einflüsse. Im Workshop betrachten wir Praxisbeispiele, diskutieren die Grenzen zwischen Zitat und Plagiat und versuchen gemeinsam, Grundlagen einer Zitierkonvention für Spiele zu entwickeln.

2) Christwart Conrad: Die Reihenfolge der Spieler

3) Marcel-André Casasola-Merkle: Motivation durch Feedback – wenn das Spiel zu uns spricht

4) Michael Timpe: Design im Spiel

Wir werden die Wirkung von Design im Spiel und die Verknüpfungen zwischen Design, Usability und Material betrachten: Wie sieht das Spiel aus, wie lässt es sich nutzen, welche Stimmung kann es erzeugen? Könnten andere Spielmaterialien auch andere Spielkontexte und Nutzungsszenarien ermöglichen?

5) Michael Sträubig: Bestrafung als Gestaltungselement in Spielen

Nach “Spiele als Belohnungssysteme” im letzen Jahr erarbeiten wir jetzt das Konzept der Bestrafung. Wir besprechen Themen wie Sanktion, Extinktion und Ostrazismus und analysieren Beispiele expliziter und impliziter Strafen. In Gruppenarbeit werden dann Prototypen mit Bestrafungselementen entworfen.

6) Robert Stoop: Der Spieler in verschiedenen Rollen?

Wir haben es alle schon erlebt: es gibt Partien, in denen die Persönlichkeit der Spieler maßgeblich zum Spielerlebnis beiträgt, im positiven oder negativen Sinn, über Kommentare, (nicht) ausgelebte Emotionen, bestehende oder angestrebte Beziehung zu anderen Spielern, besonderen Bezug zu Thema oder Ablauf usw. Im Workshop untersuchen wir (kulturelle) Unterschiede zwischen Spielernaturen und diskutieren, wie Autor/innen mit solchen “ungeregelten” Einflüssen umgehen können. Im Input beziehe ich mich u.a. auf Roger Caillois (1913-1978), einen französischen Soziologen, der “Les jeux et les hommes” verfaßt hat.

7) Stefan Risthaus: Der Autor und sein Spiel – zwei unbekannte Wesen

Was ist ein Spiele-Autor? So etwas wie Buch-Autor, dessen Werke 1:1 gelesen werden oder eher Komponist, dessen Werke einer Umsetzung bedürfen? Was macht ein Spiel aus? Material, Thema, Mechanismus? Antworten hierauf erlauben ein gefestigtes Selbstverständnis gegenüber dem Verlag und dem eigenen Spiel.

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Füge einen Kommentar hinzu: